Gottesdienst in den Herrenhäuser Gärten

Am 3. Juli haben wir unsere Nachbarn in Hannover besucht. Mit dem Zug fuhren wir kurz nach 11 Uhr in Bremen los. Pünktlich um halb zwei waren wir dann am Haupteingang zu den Herrenhäuser Gärten.
Pastorin Neukirch hatte dort einen Gottesdienst im Freien an mehreren Stationen vorbereitet. Auch wenn es ziemlich windig war und manchmal ein paar Tropfen Regen fielen, wurde es ein schöner und interessanter Gottesdienst. Gottes gute Schöpfung hatten wir gut vor Augen. Und am Ende kam sogar der Kurfürst zu unserer wandernden Gemeinde. Erstaunlicherweise konnte er Gebärdensprache.
Nach dem Gottesdienst versammelten wir und noch in einem Café um uns zu stärken. Ein bisschen voll war dort – aber dass so viele Gehörlose aus Hannover und Bremen kommen würden, hatte keiner geahnt.


Grillen

Zum Sommer gehört das Grillen einfach dazu. Aber weil man in Bremen nie so genau weiß, wie denn nun das Wetter ist, wird bei uns seit ein paar Jahren elektrisch und drinnen gegrillt. Wie immer haben Bernd Castens und Heinz Wonsack dafür gesorgt, dass alles gut klappt und auch die Grillzangen geschwungen.



Karneval

Nein, in Bremen feiert man keinen Karneval. Jedenfalls nicht so richtig (obwohl der Bremer Samba-Karneval mittlerweile auch schon bekannt ist). Im Kindergarten und in der Schule wurden wir zum „Verkleiden“ gezwungen. Und als Erwachsene, wenn wir ganz viel Lust haben und uns ein bisschen närrisch fühlen, setzen wir seltsame Hüte auf.



Kohl und Pinkel

Kohlfahrten sind ein alter Brauch in Norddeutschland. Und wir folgen diesem Brauch gerne. Getroffen haben wir uns am 11. Februar um 12 Uhr im Bremer Osten am Hanse Carré. Bevor es etwas zu essen gab, stand erst einmal der Spaziergang an. Wir besuchten das Bremer Weserwehr, in dem das Wasser der Oberweser einige Meter tief in die Unterweser fällt. Damit wird verhindert, dass die Weser oberhalb Bremens versandet.

Weil das Wetter schön war, hatten wir einige tolle Ausblicke auf die Weser, das rauschende Wasser und die Baustelle des neuen Weserkraftwerks mit riesigen Kränen. Zwischendurch gab es einen Schluck zur Stärkung. Heinz Wonsack und Richard Krunke, die unsere Kohlfahrt organisiert haben, hatten gut vorgesorgt.

Im Hotel und Gasthaus „Zum Weserwehr“ gab es dann reichlich Kohl und die dazu gehörigen Würste und Fleischberge. Satt wurden alle und geschmeckt hat es auch allen. Der Koch und die Bedienung bemühten sich sehr um uns – und hatte sogar extra für uns früher geöffnet.